Behandlungsspektrum

 

 1. Sprachentwicklungsstörung oder –verzögerung
 2. Dyslalie / Artikulationsstörung
 3. Störungen der auditiven Verarbeitung / Wahrnehmung
 4. Myofunktionelle Störung (myo= Muskel)
 5. Störungen des Redeflusses
 6. beeinträchtigte Sprachverarbeitung und –produktion bei Schwerhörigkeit
 7. gestörter Schriftspracherwerb (Lese- und Rechtschreibstörungen / Legasthenie)
 8. Rinophonie 
 9. Dysphonie
10. Aphasie
11. Dysarthrie/Dysarthrophonie
12. Dysphagie („dys“=erschwert / „phagein“=essen)
13. Facialisparesen

 

1. Sprachentwicklungsstörung oder –verzögerung

•eingeschränkter Wortschatz
•Wortfindungsstörung
•Störungen der Grammatik oder des Satzbaus
•Störungen der Lautbildung


 

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2. Dyslalie / Artikulationsstörung

•einzelne / mehrere Laute oder Lautverbindungen werden ersetzt, fehlerhaft gebildet oder ausgelassen
•Störungen der Mundmotorik, pathologisches Schluckmuster
•Störungen der auditiven Diskrimination (Lautunterscheidung)

 

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3. Störungen der auditiven Verarbeitung / Wahrnehmung

•Störungen der zentralen Hörfunktionen, z.B. Merkfähigkeit, Richtungshören, Diskrimination, Selektion o.ä.
•nicht altersgemäße phonologische Bewusstheit

 

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4. Myofunktionelle Störung (myo= Muskel)

•Ungleichgewicht der Muskelfunktionen im Mund-Gesichts-Bereich sowie ggf. der Gesamtkörperhaltung
•Myofunktionelle Therapie in den Bereichen:
•Vorbeugung und Unterstützung zur Kieferorthopädie (z.B. Zahn- und Kieferfehlstellung)
•Unterstützung zur Sprachtherapie (z.B. bei Lautbildungsfehlern)
•Unterstützung der Zahnmedizin (z.B. Prothetik, Zahnerhaltung, Kiefergelenksprobleme)
•Unterstützung der Hals- Nasen- Ohren- Heilkunde (z.B. Mundatmung)

 

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 5. Störungen des Redeflusses

•Stottern; Laut-, Silben-, Wortwiederholungen, Lautdehnungen oder –blockaden, mimische oder körperliche Mitbewegungen
•Poltern; erhöhtes Sprechtempo bei verminderter Eigenwahrnehmung, undeutliche Aussprache

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 6. beeinträchtigte Sprachverarbeitung und –produktion bei Schwerhörigkeit

 

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7. gestörter Schriftspracherwerb (Lese- und Rechtschreibstörungen / Legasthenie)

•Schwierigkeiten bei dem Erwerb des Lesens und Schreibens
•als Folge einer Sprachenwicklungsstörung
•Sprachverarbeitungsproblematik
•bei auditiver Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

 

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8. Rinophonie

•nasaler Stimmklang, z.B. bei Lippen-Kiefer- und Gaumenspalten

 

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9. Dysphonie

•organische/funktionelle/psychogene Störungen der Stimme;
Heiserkeit, schnelle Ermüdung der Stimme, Gefühl der Sprechanstrengung, Missempfindungen bedingt z.B. durch Lähmungen, Verletzungen oder organische Veränderungen, fehlerhafter Einsatz der Stimme, unangemessen hohe/tiefe Stimmlage, Probleme beim lauten und sehr leisen Sprechen, Schwierigkeiten, die Tonhöhe der Stimme zu verändern, besonders beim Singen

 

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10. Aphasie

•Störung der Sprache durch Hirnschädigung, z.B. nach Schlaganfall, Tumor oder Trauma; betroffen sind das Verstehen, Sprechen, Lesen und/oder Schreiben

 

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11. Dysarthrie/Dysarthrophonie

•(Koordinations-) Störungen der Stimmgebung, und/oder der Atmung und der Artikulation verursacht durch Schädigungen des Gehirns; cerebrale Durchblutungsstörungen, Tumor oder cerebrale Erkrankungen wie z.B. Ataxie, Morbus Parkinson

 

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12. Dysphagie („dys“=erschwert / „phagein“=essen)

•Störungen des Schluckaktes beim Essen, Trinken oder Abschlucken von Speichel aufgrund von Erkrankungen des Nervensystems und einer Vielzahl neurologischer Erkrankungen (Schlaganfall 25%)
•strukturell bedingte Schluckstörungen sind häufig verursacht durch chirurgische, radiologische und/oder chemotherapeutische Behandlungen
•darüber hinaus Auftreten im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen oder als Folge von Fehlanpassungen, z.B. um nach Operationen Schmerzen im Mund-Hals-Bereich zu verhindern
•mögliche Anzeichen für Schluckstörungen im Mund-Halsbereich (oropharyngeale Dysphagie):
?gestörtes Kauen
?Herausfließen von Speichel, Nahrung aus dem Mund
?Speichelaufstau oder/und Essensreste im Mundraum
?Steckenbleiben im Hals
?eingeschränkte, fehlende Kehlkopfbewegung beim Schlucken
?Husten, Räuspern bei oder nach dem Schlucken von Speichel oder Nahrung
?gurgelnder Stimmklang, brodelndes Atemgeräusch
?Husten nach Lagerungswechsel bei bettlägerigen Patient/inn/en
•mögliche Anzeichen für Schluckstörungen in der Speiseröhre (ösophageale Dysphagie):
?Druckgefühl, Brennen, Schmerzen hinter dem Brustbein
?saures/nicht saures Aufstoßen
?Schmerzen in der Herzgegend
?Hochwürgen/Erbrechen von unverdauten Speisen

 

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13. Facialisparesen

•Gesichtslähmungen, z.B. nach Schlaganfall

 

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2. Dyslalie / Artikulationsstörung

•einzelne / mehrere Laute oder Lautverbindungen werden ersetzt, fehlerhaft gebildet oder ausgelassen
•Störungen der Mundmotorik, pathologisches Schluckmuster
•Störungen der auditiven Diskrimination (Lautunterscheidung)